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Einigen Teilnehmern der Zukunftskonftskonferenz ist sehr daran gelegen, dass die Wittenburger seit langer Zeit wieder vom imposanten Turm der Kirche St. Bartholomäus zu hören bekommen, was ihnen die Stunde geschlagen hat.
Ein historisches Uhrwerk existiert noch in Teilen, eine Restaurierung wäre aber nicht nur teuer, sondern verspräche auch nicht eine andauernde Funktion, ganz abgesehen vom dazu nötigen persönlichen Einsatz eines Kirchturmuhrenaufziehers und -wärters.
In Erinnerung aber wird mir noch lange folgende Situation bleiben: In einer Diskussion, ob man nicht auch eine elektronisch gesteuerte und elektrisch betriebene Uhr in den Turm einbauen könne, wurde auch die Frage gestellt, ob auf dem Ziffernblatt dann arabische oder römische Ziffern zu sehen sein sollten.
Die drei jüngsten Teilnehmer meldeten sich als erste und sehr deutlich zu Wort und bestanden förmlich darauf, dass auf einer richtigen Kirchturmuhr selbstredend nur römische Ziffern gehören, und diese bite in schwarz auf weißem Grund. Die links abgebildete Uhr befindet sich im Übrigen an der Dreifaltigkeitskirche in Nürnberg. Wer hätte gedacht, dass diese Bratwurst- und Lebkuchenmetropole auch in derartigen Dingen Trendsetter ist?
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