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Der  Kirchenfußboden hat es in sich - oder besser gesqagt - unter sich. Sein ursprüngliches Niveau lag ungefähr einen guten Meter tiefer. Aber der große Stadtbrand von 1657 verschonte auch die Kirche nicht, das Dach und der Glockenstuhl brannten ab. Es wird vermutet, dass der Bauschutt in der Kirche verblieb und ein neuer Fußboden darübergelegt wurde.

Viele Kirchen sind von dem Umstand betroffen, dass das umliegende Gelände im Laufe der Jahrhunderte "gewachsen" ist. Dadurch erreicht das Gelände irgendwann einen Punkt, an dem es höher liegt als die Fundamente aus wasserundurchlässigen Felsen, und die Backsteinwände sind direkt mit wasserführendem Boden in Kontakt. Die Bartholomäuskirche ist durch die Aufschüttung von Bauschutt nach dem Stadtbrand davon in einem weit stärkeren Maß betroffen, und somit sind Sicherungs- und Sanierungsmaßnahmen notwendig.

Ein während der Konferenz besprochener Ausbau des gesamten Kirchenbodens auf sein Originalniveau hat allerdings weit reichende Konsequenzen. So muss zum Beispiel das alte Kirchengestühl entnommen werden, und sofort taucht die Frage auf: Möchte man das eigentlich genau so wieder einbauen, oder lieber anders?

Dies und andere spannende Fragen wurden und werden in der Arbeitsgruppe und im Kirchgemeinderat diskutiert und alle sind herzlich eingeladen, sich mit einzubringen.