Kirchenrenovierung



Mai 2017 - Am Turm der St. Bartholomäuskirche


nach und nach fallen weitere Gerüste. Der westliche Pfeiler vom Südanbau zeigt starke Schäden an der Oberfläche der Ziegel und der Verbund nach hinten ist nicht gegeben (siehe Bild). Deren Behebung ist kompliziert. Somit verzögert sich der Abbau der Gerüste.
Die Pfeilerabdeckung am Turm mit grünen Biberschwänzen ist fertig und leuchtet weit sichtbar.
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Eine sehr erfreuliche Nachricht erhielt die Kirchengemeinde am 10.04.2017: Die LEADER-Mittel für den 1. Bauabschnitt der Innenrenovierung sind freigegeben. Nun kann nahtlos die Renovierung unserer Kirche fortgesetzt werden. Gleichzeitig werden wir bei Stiftungen und anderen Förderern um finanzielle Unterstützung bitten, da für die Innenrenovierung des 2. Bauabschnittes um 600000,00 Euro benötigt werden. Wir danken allen Fördervereinsmitgliedern und Spendern für ihre bisherige Unterstützung.



Frühjahr 2017 - Über und um der(ie) St. Bartholomäuskirche



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Winter / Frühjahrsarbeiten 2017 - An und in der St. Bartholomäuskirche

Seit Weihnachten 2016 bis Mitte Ende Februar 2017 konnte wegen winterlicher Kälte nicht am Kirchturm und dem Gemäuer der Süd/West/Seite gearbeitet werden. Einzig die Gerüstebauer nutzten die 1-2 Tage etwas wärmeren Wetters und bauten mithilfe des Autokrahnes der Firma Baeck aus Ziggelmark die Traverse ab, jenes über den First des Kirchenschiffes führende Verbindungsstück an der Ostseite des Turmgerüstes. Wie man auf dem Bild erkennt, ist der vom Gerüst befreite Bereich des Glockenturmes jetzt gut einsehbar. Die eindrucksvoll erscheinenden erneuerten Schallluken und das verputzte Gemäuer geben einen Vorblick auf das, was uns erwartet, wenn in wenigen Wochen die Maurerarbeiten am gesamten Turm beendet sein werden.

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Also freuen wir uns auf den Frühling und auf die Fertigstellung der gesamten äußeren Renovierung unserer Bartholomäuskirche. Zur selben Zeit wird in der Kirche gemessen und geplant. Damit werden  von unseren Architekten der Durchbruch unterhalb der Orgelempore, der Einbau von sanitären Einrichtungen wie Toilette und Teeküche und die Abtrennung einer Sakristei vorbereitet.
Dr.Barbara Gubalke



November/Dezember 2016 - 2. Bauabschnitt - Sanierung Fassaden Langhaus und Turm



Der Förderverein zur Erhaltung der Bartholomäuskirche berichtet:
Im Namen des Vorstandes danke ich allen Vereinsmitgliedern und Spendern sehr herzlich für ihre Unterstützung auch in diesem Jahr. Wir sind mit dem 2. Bauabschnitt „Sanierung Fassaden Langhaus und Turm“ gut vorangekommen. Die Gerüste an Kirchenschiff und Turm werden noch im Dezember „fallen“. Der Wintereinbruch Anfang November führte allerdings dazu, dass wahrscheinlich einige der Arbeiten erst 2017 endgültig beendet werden können. Im Frühjahr 2017 werden wir mit der Renovierung unserer Kirche im Inneren beginnen.
Ohne Ihre finanzielle Unterstützung hätte der Förderverein seinen Beitrag (15 000,00 € auch für die Innenrenovierung) nicht zusammenbekommen. Das und die zahlreichen Aktivitäten wie Benefizveranstaltungen (Chorkonzerte, Benefizvorträge) und der „Musiksommer Mecklenburg/ Vorpommern“ haben mit dazu geführt, dass Stiftungen weitere finanzielle Unterstützung für die kommende Innenrenovierung versprachen.
Wir wünschen allen eine gesegnete Adventzeit, Frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr
Barbara Gubalke ( Vereinsvorsitzende)


September 2016 - 2. Bauabschnitt - Sanierung Fassaden Langhaus und Turm

 

Die Renovierungsarbeiten an unserer Kirche gehen gut voran. Hier ein kurzer Bericht mit Bildern
über die Arbeiten am Glockenturm der Bartholomäuskirche:
Neben den Arbeiten am Gemäuer des Turmes sind die Handwerker dabei, die Glockenstuhlebene in ihrer Gesamtheit zu renovieren. Die in Kupfer gedeckte Turmhaube sitzt auf dem Glockenturm.
Über die 8 Luken auf allen 4 Turmseiten erklingt der Schall der Glockentöne bis weit über die Stadt. Erst nachdem der Turm bis unter die Haube eingerüstet war, sah man das ganzer Ausmaß der Schäden an den Luken und den gemauerten Pfeilern. Sie müssen vorsichtig abgebaut und wieder neu gemauert werden, da sie zahlreiche Risse haben. Die Umrahmung der Schallluken ist intakt, doch die Lamellen sollen vom Tischler erneuert werden. Auf dem Bild sind die ausgebauten Umrahmungen zu erkennen. Kompliziert war es, in der relativ kleinen Glockenstuhlebene Gerüste aufzubauen, damit die Handwerker an den Schallluken und Pfeilern arbeiten können. Wegen der Enge kann die kleinere der drei Glocken bis zum Abschluss der Arbeiten im Glockenturm nicht geläutet werden.
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Erstmalig erhielt das Kirchenschiff kurz oberhalb der Dachrinnen an allen 4 Ecken je ein Dachfenster( siehe Bilder). Auch wurden Dachrinnen mit größerem Umfang angebaut.Jetzt kann man relativ einfach bei Verstopfungen der Dachrinne vom Gewölbe aus diese reinigen und muß nicht mehr schweres Gerät anfahren lassen. 


August 2016 - 2. Bauabschnitt - Sanierung Fassaden Langhaus und Turm

 

Zum Baugeschehen: die kommenden Monate wird u.a. am Kirchturm gebaut. Kaputtes Gemäuer wird ausgebessert bzw. ausgewechselt, die Schallluken und Pfeiler im Glockenturm werden erneuert; alles Arbeiten für Tischler und Maurer. Damit in dieser schwindelerregenden Höhe sicher gearbeitet werden kann, hat das Gerüst ein „Kleid“ übergeworfen bekommen 



JUNI 2016 - 2. Bauabschnitt - Sanierung Fassaden Langhaus und Turm



Arbeiten der Gerüstebauer mithilfe des Krans. Es wurde der letzte Teil des Turmes, die Ostseite, mit einem gut begehbaren Steg versehen. Ein einmaliges Schauspiel !!
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Turmgeruest im PVCKleid
von Pastors Garten
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Juni 2016 - Informationsbesuch zu unserer Kirchenrestaurierung



Die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Mecklenburger Schalseeregion - Biosphärenreservatregion tagte am 15.06.2016 im Evangelischen Gemeindezentrum Wittenburg. Die LAG, verantwortlich für die Vergabe der LEADER-Mittel besichtigte zunächst die Wittenburger Bartholomäuskirche. Dabei folgten die Mitglieder der LAG mit großem Interesse den Ausführungen Pastor Martin Waacks, der sie durch die Kirche führte (einschließlich einer Orgelbesichtigung) und nach einem kurzen, etwas mühsamen Aufstieg über sehr enge Gänge auch einen Blick auf das 2015 von Unmengen Schutt beräumte Gewölbe unter dem Dachgebälk ermöglichte. Der Besichtigung schloss sich bei Kaffee und Kuchen die eigentliche Tagung der Gruppe im Gemeinderaum an. Dabei kam neben dem, was bereits geschah, auch zur Sprache, was für die kommenden Jahre im Innern der Kirche geplant ist. Unter diesen und anderen Themen wurde auch der Antrag unserer Kirchengemeinde auf finanzielle Unterstützung durch Mittel aus dem LEADER-Fond für 2017 behandelt.
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Der Förderverein zur Erhaltung der Bartholomäuskirche, die Stadt Wittenburg und die Kirchengemeinde sind gleichermaßen erfreut, dass die LAG bei uns tagte. Wir hoffen, dass das hierbei gezeigte Interesse an unserer denkmalgeschützten Kirche und den Restaurierungsplänen zu einer finanziellen Unterstützung führt.

Mai 2016 - 2. Bauabschnitt - Sanierung Fassaden Langhaus und Turm



Obwohl durch die seit Monat Mai in vollem Grün stehenden Linden etwas verdeckt, erkennt man weithin sichtbar die Einrüstungen des Kirchenschiffes. Dachdecker werden die Dachrinnen erneuern - wie schon am Ostchor - werden Dachrinnen und Regenabflussrohre mit einem größeren Umfang angebracht. Die Maurer ersetzen alle defekten Steine im Gemäuer des Kirchenschiffes. Die Fundamente des Ostchores sind im nördlichen und südlichen Bereich freigelegt, um hier das Gemäuer auszubessern bzw. zu erneuern, was im Laufe der Jahrhunderte durch Feuchtigkeit und wucherndes Wurzelwerk zerstört wurde. Das Wasser der Kirchendächer muss abgeleitet und vom Fundament ferngehalten werden. Aber auch im Inneren der Kirche sind Gerüste für die Handwerker aufgebaut. Das letzte noch nicht erneuerte Fenster hat der Fensterbauer ausgebaut. Erneuert wird es noch vor dem 30.06.2016 (Konzert der Mecklenburg/Vorpommern-Festspiele in der Bartholomäuskirche) wieder eingesetzt.
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Das aufwendige Gerüst im hinteren Teil der Kirche war notwendig, damit die Maurer die relativ großen Risse am Gewölbe und an den Fensterbögen reparieren können. Wir freuen uns sehr, dass die Bauarbeiten zügig vorangehen und hoffen, dass Ende Oktober die Außenrenovierung unserer Kirche beendet sein wird. B.G.

Januar 2016 - Kirchenrenovierung – Turm



Das Jahr 2016 beginnt am bzw. im Turm mit dem Einbau von neuen Treppen, um dann im Frühjahr die Innen- und Außenrenovierung des Turmes in Angriff nehmen zu können. Sehr bequem kann der Turm der Kirche jetzt bis hoch zu den Glocken bestiegen werden.
Sven Moß hat den Turmaufstieg fotografisch dargestellt:
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Herbst 2015 - Kirchenrenovierung – Beendigung der Arbeiten des 1. Bauabschnitts


Überaus dankbar und glücklich sind die evangelische Kirchgemeinde Wittenburgs und alle Fördervereinsmitglieder, dass nach nur 7 Monaten der 1.Bauabschnitt der Außenrenovierung der Bartholomäuskirche fertiggestellt wurde ( Ostchor mit Gemäuer, Fenstern und Dachtragewerk sowie Reinigung sämtlicher Gewölbe ). Wir danken allen Stiftern und Spendern (hierzu gehören auch die 186 Vereinsmitglieder) für ihre finanziellen Hilfen aber auch den Handwerkern für ihre geleistete Arbeit. Ein besonderer Dank geht an die Helfer, insbesondere an unsere Küsterin, Gisela Bartels, die trotz Bauarbeiten mit immer wieder zusätzlich anfallendem Schmutz das Innere der Kirche wunderbar säuberten und schmückten, sodass die Gemeinde das Jahr große Feste wie Pfingsten, Konfirmation,Taufen, Hochzeiten, den Erntedankgottesdienst, verschiedene Konzerte und Benefizveranstaltungen ( u.a.das großartige Konzert unserer 5 Saxophonisten und der Klavierspieler am 04.10.2015 ) und erstmalig war die Kirche am 28.08. Austragungsort eines Konzertes veranstaltet vom Musiksommer MV sowie ihre sonntäglichen Gottesdienste in der Kirche feiern konnte.
Jetzt laufen die Ausschreibungen für den 2. Bauabschnitt: Sanierung der Gemäuer des Kirchenschiffes mit Trockenlegung und Sanierung des Turmes. Wir hoffen sehr, dass es hier ab März 2016 losgeht. Um anschließend an diese Außen-, Dach- und Gewölbeabeiten mit der Sanierungen im Innern der Kirche beginnen zu können, fehlt uns noch viel Geld. Eine grobe Kostenschätzung der Renovierung des Inneren der Kirche ergab die hohe Summe von 800 000,00€.
Wir hoffen auch weiterhin auf Hilfen von Stiftungen und anderen Spendern. Über jedes neue Vereinsmitglied freuen wir uns sehr.

Frühjahr 2015 - Kirchenrenovierung – Arbeiten des 1. Bauabschnitts

Wie geplant läuft die Schadstoffsanierung zügig voran. Man kann schon gut freigelegtes Gewölbe erkennen. Auch arbeitet der Fensterbauer/Glaser im Ostchor. Die Maurer- und Holzarbeiten werden im April beginnen.
Wir möchten allen herzlich danken, die durch ihre Spenden und ihren Mitgliedsbeitrag im Förderverein diese Bauarbeiten möglich gemacht haben.
Die Bilder und der kurze Text sollen über den Baubeginn berichten.
Auch zeigen wir noch einmal den Altar, der demnächst für mehrere Monate "eingepackt" wird, damit er durch die Arbeiten auf den Gewölben, durch evtl. herunterrieselnden Mörtel oder Staub, nicht beschädigt wird.

  • Einrüstung im Ostchor für die Fensterbauer
  • Von oben Blick auf den eingerüsteten Ostchor und Rathaus
  • einer der völlig maroden Balkenköpfe am Dach des Ostchores
  • eine Abtrennung der einzelnen Gewölbe ist vor lauter Dreck und Schutt kaum zu erkennen
  • hier sieht man einige z.T. freigelegte Gewölbe
  • Zwei Monate schon beräumen die 3 Mitarbeiter einer Spezialfirma in gründlicher Kleinst- und fast nur in Handarbeit die Gewölbe über dem Ostchor und über dem Kirchenschiff von wahrscheinlich mehr als hundert Jahre altem Dreck und Schutt und sie sind noch nicht mit allem fertig. Es muß auch die rechte, kleinere Gewölbeseite des Kirchenschiffs beräumt werden.

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  • Dank der Jahreszeit verdecken die großen Linden um die Kirche noch nicht diesen herrlichen Blick auf unser denkmalgeschütztes Rathaus.


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  • Eindrucksvoll ist dieser Stein umgeben mit Hausschwamm.


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  • Am 21.04. wurden dicke Eichenbalken angeliefert, die für die notwendige Auswechselung nicht nur maroder Balkenköpfe sondern z.T. auch ganzer Balken gebraucht werden. Die 3 Zimmerleute kommen gut voran. Ihr Sägen und Klopfen ist weithin hörbar.


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  • Hier sieht man die Zimmermänner arbeiten. Etliche Balken sind schon teilweise ersetzt worden.


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Auch die DSD (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) unterstützt finanziell die Renovierung unserer St. Bartholomäuskirche. Wir sagen DANKE der DSD für ihre Hilfe

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  • Drei Maurer sind seit dem 07.04.2015 dabei, poröse Steine zu entfernen. Ihr Klopfen, Hämmern und Schneiden ist weithin zu hören; die entstandenen „Löcher“ in den Außenwänden der Ostfassade erinnern an Legospiele. Auch müssen ganze Steinreihen wegen Schwammbefall behandelt werden.An den Fensterlaibungen wird gemauert, damit der Fensterbauer/Glaser bald die herausgenommenen und erneuerten Fenster wieder einbauen kann.


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  • Baubesichtigung und Baubesprechung vor Ort mit der Architektin und den Vertretern der Gewerke


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  • Die Arbeiter sind beim Räumen des Gewölbes über der re Seite des Kirchenschiffs.


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  • Der Fensterbauer H.Reincke setzt die Fenster wieder ein


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  • Schmied Schrapers sen. mit dem zu bearbeitenden Kreuz in der Werkstatt


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vom Baugeschehen: Die Bartholomäusgemeinde und der Förderverein freuen sich und sind sehr dankbar, dass im Juni die zweite Tranche von 200 000,00€ für die Restaurierung der Wittenburger Kirche bewilligt wurde. Diese Gelder kommen aus dem Denkmalschutzsonderprogramm mit dem sich der Bund seit Jahren an der Sanierung von national bedeutsamen Denkmälern in ganz Deutschland beteiligt. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages im Rahmen seiner Juni-Sitzung beschlossen. So kann das Baugeschehen an der Außenhülle einschließlich des Turmes weitergehen.Während die Zimmerleute an den letzten Balken im Ostchor arbeiten, setzt der Fensterbauer die von ihm renovierten Fenster des Ostchores wieder ein .Schmied Schrapers sen. aus Wittenburg übernahm das Restaurieren alter Eisenteile, die für die Stabilisierung der Wände in der Kirche verwendet wurden.Im Bild sieht man das Eisenkreuz, das demnächst am Ostchor wieder angebracht wird; durch Wind und Wetter hatte es über Jahrhunderte stark gelitten. Die Außenrenovierung mit Trockenlegung des Gemäuers wird sich bis in das Jahr 2016 hinziehen.

Winter 2013 - Unser Kirchenbau im Gespräch

Am 15. Januar 2013 hatten wir in die Sitzung des Kirchengemeinderates unsere Architektin Frau Johannsen eingeladen. Auf dem Programm: Das Sanierungsgutachten des Hamburger Architekturbüros. Frau Johannsen hat uns in kurzen Zügen die Probleme der Baumaßnahme dargestellt:

  1. Wir werden Zeit brauchen. Runde 800.000 Euro müssen erst einmal aufgebracht werden. Die Kirchgemeinde steht mit dieser Baumaßnahme nicht alleine. Die Landeskirche wird sicher unser Bauen unterstützen. In welchem Maße, das wird die Zeit erweisen. Die Kirchgemeinde muss einen gewissen Eigenanteil aufbringen, Stiftungen und Förderer müssen befragt werden.
  2. Im Dachbereich des Ostchores werden wir beginnen. Hier gibt es Schäden im Dachtragewerk: Pilzbefall, Schuttbelastung aus früheren Baumaßnahmen (letztes Jahrhundert), Feuchtigkeit, zerstörte Balkenköpfe.
  3. Es gibt Schäden im Mauerwerk. Die Feuchtigkeitsbelastung des Mauerwerkes muss reduziert werden.
  4. Es gibt Schäden im Bankbereich der Kirche im Innenraum. Leider wurde hier echter Hausschwamm entdeckt. Zusammenfassend können wir sagen: Demnächst muss etwas passieren – aber was genau? Eines hat der KIRCHENGEMEINDERAT schon beschlossen: Wir gründen einen Förderverein, in den wir alle Interessierten aus unseren Dörfern und der Stadt einladen: zur Sammlung von Ideen, zur Beschaffung von Geld und vor allem, um die Baumaßnahme zu begleiten. Ein zweites Gespräch des Bauausschusses des Kirchengemeinderates mit der Architektin und darüber hinaus mit dem Baubeauftragten unseres Bereiches, Herrn Liedtke, am 31. Januar ergab einen gewissen Fahrplan, mit dem wir unsere Baumaßnahme jetzt in Fahrt bringen müssen:
    • Der Landeskirche muss die Baumaßnahme offiziell angekündigt werden. Das ist schon passiert.
    • Wir gründen einen Förderverein. Das wird am 23. April 2013 um 19Uhr in einer Gründungsversammlung im Gemeindehaus am Kirchenplatz geschehen.
    • Wir führen Gespräche mit der Stadt, wie sie sich eine Beteiligung an den Baumaßnahmen vorstellen kann, und ob hier der Einsatz von Städtebaufördermitteln abzusehen ist.
    • Wir informieren Stiftungen und Spender über die notwendigen Baumaßnahmen an unserer Kirche und bitten um tatkräftige Mithilfe.
    • Wir erstellen einen Finanzierungsplan gemeinsam mit der kirchlichen Baubehörde.

Bewährte Mittel, die den Kirchenbau voranbringen, behalten wir bei: Benefizkonzerte werden das Bauen im Bewusstsein halten und für finanzielle
Mittel sorgen. MW



Frühjahr 2012 - Kirchenrenovierung – So weit sind wir

Am 15.2.12 gab es ein Gespräch zwischen unserem Kirchgemeinderat und den Vertretern der Denkmalsbehörden des Landes und der Landeskirche. Das Umgestaltungskonzept für unsere Kirche sieht folgendes vor:

  1. Die Sanierung von tragenden Teilen im Dachbereich. Hier gibt es Schäden durch Holzschädlinge und durch nicht weggeräumten Schutt bei den Dacharbeiten Anfang der 90er Jahre. Ein Sanierungsgutachten wird demnächst angefertigt.
  2. Trockenlegung des Mauerwerkes im Innen­ und Außenbereich.
  3. Mögliche Veränderungen im Innenraum, die in unserer Gemeinde diskutiert werden (Aktion Blau im Oktober 2010, im Kirchgemeinderat, sowie auf diversen Gemeindeveranstaltungen):
  • Es wird der ursprüngliche Eingang (vom Kirchturm verdeckt seit 1908) durch das alte Hauptportal wieder hergestellt.
  • Der Südeingang (Marktseite) bleibt als Nebeneingang erhalten.
  • Der Eingang unter der Orgelempore wird wieder geöffnet und ein Mittelgang im Gestühlsblock geschaffen. Damit ergibt sich für Konfirmationen, Trauungen und weitere Festgottesdienste wieder die Möglichkeit, in festlicher Prozession durch den Haupteingang bis zum Altar zu gelangen.
  • Die Bänke werden unterhalb der Orgelempore teilweise entfernt. Dort entstehen hinter dem nördlichen Pfeiler eine Teeküche, ein Stuhllager und ein kleines WC.
  • Im nördlichen Seitenschiff wird durch eine gläserne Wand (ohne Decke) ein Raum geschaffen als Sakristei.
  • In die Kirche eingestellte Bänke, die nicht zum alten Bestand gehören, werden entfernt.
  • Der Altartisch wird vorgezogen, damit er näher an der Gottesdienstgemeinde steht.
  • Das Taufbecken wird in den östlichen Teil des Südseitenschiffs gerückt, so dass vorne (rechts neben dem Altarraum) eine eigene Taufkapelle entsteht.


Die Denkmalspflege und die landeskirchlichen Stellen wären mit diesen Möglichkeiten einverstanden. Ob es dann tatsächlich zu all diesen unter 3. benannten Veränderungen kommt, entscheidet sich erstens daran, ob die Gemeindeglieder an der Umsetzung dieses Konzepts interessiert sind und zweitens nicht zuletzt durch die zur Verfügung stehenden Gelder.

Der Kirchgemeinderat befürwortet die ins Auge gefassten Veränderungen und Sanierungsmaßnahmen.

Wir freuen uns über weiterführende Ideen und Gedanken, Kritik oder Einsprüche. MW

Herbst 2012 - Aktion Blau – Bauen in und an der Bartholomäuskirche

Es bewegt sich was rund um die Bartholomäuskirche in Wittenburg. Löcher sind an den Außenwänden im Fundamentbereich gegraben worden. Löcher wurden in die Innenwände der Kirche und Holzbalken des Dachtragwerkes gebohrt, Löcher wurden in den Fußboden gegraben. Statiker, Holzgutachter und Restaurator sind nicht nur neugierig, sondern auch auf der Suche nach Veränderungen in Mauerwerk oder Balken, an Wänden und Fußböden. Und sie wurden fündig.

  1. Der alte Fußboden wurde entdeckt. Er befindet sich ca. 60 cm unter dem jetzigen Ziegelboden.
  2. Im Dachtragwerk des Chordaches gibt es, wie der Gutachter Herr Baschista feststellte, Schäden an Balkenköpfen und Tragbalken durch Schädlingsbefall (Larven, Pilze), ebenso im Fußboden unter dem Gestühl im Kirchenschiff (leider auch echten Hausschwamm).
  3. Der Salzgehalt im Mauerwerk ist relativ hoch. Durch die große Feuchtigkeit im Mauerwerk werden diese Salze gelöst und blühen an der Mauerwerksoberfläche aus. Die Labor-Untersuchung der Firma FEAD steht jedoch noch aus.
  4. Am 16.11. untersuchte der Statiker, Herr Haker, stichprobenweise die Fundamente der Kirche. Um die Fundamente anzusehen, wurden vier Schürfgruben angelegt.
  5. Die Architektin, Frau Chr. Johannsen, erarbeitet bis Ende November eine Kostenschätzung für die anstehende Baumaßnahme.
  6. Der Restaurator, Heiko Brandner aus Rostock, sucht nach Farbresten im Innern der Kirche und nach restaurierungswürdigen Ornamenten im Außenbereich.


Das öffentliche Interesse wurde durch einen Artikel in der SVZ vom 10.11.2012 noch einmal angeregt. Viele haben uns auf die Baumaßnahme angesprochen. Der frühere Pastor unserer Kirchengemeinde, Reinhold Lagies, wies darauf hin, dass die Ziegel des Chordaches zwar aus DDR-Zeiten stammten, dass sie jedoch ein Geschenk einer früheren Partnergemeinde Wittenburgs seien. Diese Ziegel sind damals auf dem Tieflader angeliefert und auf dem Chordach verwendet worden.
Wir freuen uns, dass viele Menschen unsere Aktivitäten durch Benefiz- veranstaltungen unterstützen. Wir haben dadurch die Möglichkeit, in diesem Jahr die Vorbereitungsmaßnahmen in Höhe von 14.000€ zu tragen (7.000€ kommen aus Mitteln der Landeskirche und 7.000€ sind Spendenmittel). MW