Aus der Jugendarbeit
Mit Konfirmandinnen und Teamern in Schweden - Freizeit vom 27.-31.10.2008

Wieder waren wir in Schweden. In iesem Jahr acht KonfirmandInnen(Sandra Wemmel, Anne-Marie ankert, Heindrieken Dahlmann, Martin Seemann, Tobias Titho, Wolf Milinkovic,Max Reinhardt, Robert Krohn),5 Teamern – also Gruppenleiter – (Jugendliche m Alter von 16-17 Jahren:Carolin Titho, Dorothee Couppee, Lisa Boldt, Hannes Siemann und Claus Brandt) und vier Erwachsene (Frau Schlaberg, Pastor Anders, AnikaKrohn und Pastor Waack).

Ein besonderer Dank gilt hier Anika Krohn aus Wölzow, die es möglich gemacht hatte mit uns zu verreisen, damit in unserer Küche alles seine Ordnung hat. Montag früh gings los: Um 5 Uhr haben wir uns auf dem Kirchenplatz getroffen und sind mit viel Gepäck nach Rostock gefahren. Die Fähre legte um 8.15 Uhr ab. Nun waren wir also auf See. Nach einer ruhigen Überfahrt und einem dreistündigen Fahrweg über schwedische Autobahnen / Landstraßen erreichten wir die Insel Bolmsö mit dem Dunkelwerden. Dann bezogen wir die Zimmer und aßen zu Abendbrot.

Der erste Abend gehörte den "Perlen des Glaubens", die ein schwedischerBischof erfunden hat. Sie regen zum Nachdenken über unser Christliches Leben, über unseren Glauben an. Die Perlen begleiteten uns von Andacht zu Andacht: Morgens, abends ... immer hatten wir sie in der Hand: die Gottesperle,die Ich-Perle, die Taufperle, die Perlen der Stille .... Eine Achtkilometer Wanderung haben wir mit den "Perlen des Glaubens gemacht. Acht Kilometer zum größten Teil schweigend gegangene Wege durch den schwedischenWald, am See entlang – das war wunderschön. Und dabei haben wir nachgedacht:

Wer ist Gott für mich?
Wer bin ich für Gott?
Warum bin ich getauft?

Manchmal brauche ich Einsamkeit! usw. Das waren Denkanstöße für die Zukunft.Eine große Stadt haben wir besucht:Växjö, 75 km von Bolmsö entfernt.Dort haben wir den Altar kennengelernt,der in der Domkirche steht, ebenso das Taufbecken „Quelle des Lebens“ und den großen Kerzenleuchter.Dazu mussten die Konfirmanden viel in der Bibel lesen, Fragen beantworten.Die Krönung war ein chwedischer Gottesdienst. Wir haben fast nichts verstanden und waren doch dabei:Siebzehn Deutsche und fünf Schweden – das ist eine Erfahrung über den Glauben in einem anderen Land“, unser Wochenthema. Einige biblische Geschichten haben uns in dieser Woche begleitet: Die Heilung des Blinden, wie sie Markus erzählt, die Schöpfungsgeschichte und die Geschichte vom Baum der Erkenntnis, von dem Adam und Eva es Essen. Zu diesen biblischen Geschichten haben wir ein Schattenspiel entworfen und uns vorgestellt.Hoffentlich haben wir Gelegenheit, das auch mal in unseren Gemeinden in Wittenburg und Körchow, Dreilützow oder Camin zu zeigen.Es gab natürlich nicht nurArbeitszeit, sondern auch Freizeit zum Fußballspielen, Tischtennis, zum Lesen.

Es war eine gute Zeit für uns alle.

Am Reformationstag fuhren wir zurück.Gegen 24 Uhr waren wir wieder
in Wittenburg.


Martin Waack

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Ein tolles Ferienerlebnis

Ich möchte etwas über den zweitenTag unserer Schwedenfahrt erzählen.An diesem Tag sind wir in die kleine Stadt Växjö in Südschweden gefahren.
Um 7 Uhr sind wir aufgestanden.Gleich nach dem Frühstück fuhren wir zweiStunden nach Växjö. Wir wollten uns dort die Kirche im Zentrum der Stadt,zwischen den typischen Holz- und Steinbauten ansehen. Wir wurden in drei Gruppen geteilt. Jede Gruppe musste drei Arbeitsblätter bearbeiten. Mit unseren Aufträgen begannen wir an verschiedenen Standorten in der Kirche z.B. am Altar. der Altar ist wie ein Buch gebaut,das von beiden Seiten auf- und wieder zugeklappt werden kann. In der Mitte ist ein silbernes Kreuz mit einem Gesicht. Auf den beiden Außenseiten sind jeweils sechs Gesichter in zwei dreier Reihen zu sehen. Das sollen die Jünger Jesu sein. Eine Gruppe begann am Lichterbaum, der links vom Haupteingang steht. In diesem Lichterbaum stehenverteilt Jesus, Adam, Eva und die Schlange. Die Blätter sind aus Buntglas gemacht. In den Lichterbaum kann man Gedenkkerzenanzünden. Meine Gruppe begann bei der ca. zwei Meter hohen Taufanlage.Sie besteht aus Stein und Glas. Unten liegen mehrere Steinplatten. In einer Platte sind Fußabdrücke zu sehen. An diesen Steinplatten stehen senkrecht drei weitere Steinplatten. Zwischen diesen ist eine ca. 15 cm breite Glasrinne eingebettet. In Hüfthöhe sieht man zwei nach vorne ausgebreitete Hände. In Diesen liegt eine ovale Taufschale aus blauem Glas.Es war für alle ein nderschöner Anblick. Nach unserer Besichtigungnahmen wir noch an einem Gottesdienst teil. Die schwedische Pastorin gab sich viel Mühe denGottesdienst zum Teil in englisch abzuhalten. So konnten wir ein wenig verstehen. Der Besuch der Kirche war ein ganz besonderer Höhe- punkt unserer Konfirmandenfahrt. Auf der Rückfahrt hielten
wir an einem Elchladen mit Souvenirs und durften Shoppen gehen.
Der Tag war so schön, wir haben auch sehr viel gelacht.

Sandra Wemmel

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