Das Große Abenteuer: Die Pfadfinder
Im Jahre 1907 gründete Robert Baden Powell mit 22 Jungen die Pfadfinderbewegung.

Heute gibt es 13 Millionen Mitglieder in 170 Ländern. Baden Powell wurde am 22.Februar 1857 in London als zwölftes Kind von vierzehn Kindern eines anglikanischen Pfarrers geboren.

Sein Vater verstarb als er drei Jahre alt war und er entwickelte früh einGefühl für Verantwortungsbewusstsein. In seiner Freizeit durchstreifte er die Natur, um sich, wie er es nannte, die „Wissenschaft des Waldes“ anzueignen. Nach Abschluss seiner Schule wurde er Offizier in der englischen Armee. Nach Jahren hatte er seine eigentliche Berufung erkannt, bat um seine Pensionierung und verwirklichte seinen Plan ein Pfadfinderbuch für die Jugend zu schreiben – „Scouting for Boys“. Es war ein leicht lesbares Jugendbuch eines Praktikers. Seine Leser erfuhren wie man ohne Streichhölzer ein Feuermacht, Entfernungen schätzt, Fährten von Tieren und Menschen deutet,Himmelsrichtungen ohne Kompass ermittelt, Erste Hilfe leistet und vieles mehr… .

Jetzt werden Kritiker des Pfadfindertums fragen: Ist das alles? Baden Powell hat in der Tat nichts über psychologische Persönlichkeitsentwicklung geschrieben. Aber Professoren, Pädagogen und Psychologen haben sich mit dem Buch beschäftigt und den tiefen Sinn in allen Einzelheiten herausgefunden. Hilfsbereitschaft: die nicht nur eine Wohltat für denjenigen ist, dem sie gilt – sie formt auch die Persönlichkeit desjenigen,der sie übt.Entfernungen messen auf Wanderungen um seine Kräfte einzuteilen!Entfernungsmessen also fördert – psychologisch gesehen – die Selbstkritik,prägt das gesunde Selbstbewusstsein und verhindert gefährliche Selbstüber- schätzung.


Und.. und.. und viel Spaß bei der weiteren Recherche für alle Interessierten.

http://vcp.de – Verein Christlicher Pfadfinder
http://www.christliche-pfadfinderschaft.de

Eure Ingrid Hoyer

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