Frankfurt (gep). Mit einer Umfrage der evangelischen Öffentlichkeitsarbeit Rhein-Lahn (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) im vergangenen Jahr wurde das mediale Verhalten kirchlich interessierter Menschen untersucht.
Mit der Umfrage, an der sich rund 450 Männer und Frauen aus dem Rhein-Lahn-Kreis im Alter zwischen 17 und 94 Jahren beteiligten, wurde das mediale Verhalten kirchlich interessierter Menschen untersucht. Unter anderem wurde gefragt, welche kirchlichen Themen die Befragten in den Medien finden möchten und welche Medien die Befragten überhaupt wie intensiv als Informationsquelle nutzen. 337 Fragebogen lagen der Auswertung zugrunde.
Soziale Aktivitäten (64,4 Prozent), Neues aus Kirchengemeinden (63,8) sowie Stellungnahmen zu politischen Fragen (61,4) führen die Hitliste der Themen an, über die die Befragten von den Medien unterrichtet werden möchten. Interessant ist dabei der unterschiedliche Nachrichtengeschmack zwischen Frauen und Männern. So rangieren „Kirche und Politik“ bei den Männern mit 69,9 Prozent ganz oben, während die Frauen eher Soziales (66,2 Prozent), Bildung (59,7 Prozent) sowie Angebote für Kinder und Jugend (55,7 Prozent) thematisch favorisieren.
Mehr als die Hälfte der Befragten möchte in den Medien außerdem die Themen Dialog der Religionen, Biblisches, Bildung, Angebote für Kinder und Jugend sowie Kirchenmusik finden. Über Kirchenpolitik wollen 37,8 Prozent der weiblichen und 50,4 Prozent der männlichen Befragten informiert werden.
Als Informationsquelle für kirchliche Nachrichten steht der Gemeindebrief an erster Stelle. Ihn lesen von den Befragten 93,7 Prozent immer und 4,6 Prozent ab und an. Ähnlich intensiv genutzt werden die Mitteilungsblätter der Verbandsgemeinden (89,9 Prozent lesen es immer, 6 Prozent ab und an) sowie die Tageszeitung (80,3 Prozent lesen sie immer, 15,9 Prozent ab und an).
Bei den elektronischen Medien ist das Radio das zeitlich am
intensivsten genutzte Medium, gefolgt von den überregionalen
TV-Sendern. Deutlich auf dem Vormarsch ist aber auch das Internet als
Medium kirchlicher Themen. 53,1 Prozent der Befragten nutzen täglich
das worldwideweb, 14,2 Prozent mehr als eine Stunde täglich.
Die Präsentation der Ergebnisse steht im Internet: Link
(28.2.2008)
1 Tipps für Gemeindebriefredaktionen
Ehrenamtlich arbeitende Gemeindemitglieder und PfarrerInnen setzen sich engagiert für einen guten Gemeindebrief ein. Anhand von Schulungen haben sich viele das nötige journalistische Handwerkszeug angeeignet. Hier haben Sie die Gelegenheit, die wichtigsten Tipps nachzulesen.

Kommentare
Wir danken sehr dem KGR für den erhaltenen Dankesbrief.Gerne arbeiteten und arbeiten wir in unserer Gemeinde mit.Wir sind immer wieder freudig überrascht über die vielen Menschen, die sich bei den lebendigen Adventskalender -Treffen einfinden.Zeigt es doch, dass wir einander treffen möchten, reden,zuhören wollen,dass wir einander brauchen. B.Gubalke,G.Meyer-Rienecker
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